Express-Mobilität in den USA

Taylor White, Vice President von AMX hat viele Gründe, sich für Volvo zu entscheiden. Durch das neue Uptime Center in Greensboro, North Carolina, spart sein Unternehmen Zeit und Geld.

Lkw von Alabama Motor Express

Mit einer Handvoll Lkw nahm der Familienbetrieb Alabama Motor Express in den 1980er-Jahren seine Tätigkeit auf. Heute ist die Firma ein Großbetrieb mit 310 Mitarbeitern und 240 Fahrzeugen.

Taylor White, Vice President von AMX hat viele Gründe, sich für Volvo zu entscheiden. Einer davon ist das neue Uptime Center in Greensboro, North Carolina, durch das sein Unternehmen Zeit und Geld spart.

Mit einer Handvoll Lkw nahm der Familienbetrieb Alabama Motor Express in den 1980er-Jahren seine Tätigkeit auf. Heute ist die Firma ein Großbetrieb mit 310 Mitarbeitern und 240 Fahrzeugen. Sieben von zehn Lkw stammen Volvo Trucks. 

„Ich war mein ganzes Leben lang bei der Firma“, sagt Taylor White, der sich die Rolle des Vizepräsidenten von Alabama Motor Express mit seinem Bruder Collins White teilt. „Manchmal lag der Anteil von Volvo bei hundert und manchmal bei 40 Prozent. Aber wenn man mich fragt, welche Marke am zuverlässigsten ist, sage ich ohne nachzudenken Volvo.“

Taylor White

Taylor White, Vice President von Alabama Motor Express.

Neben der Qualität der Marke gibt es für Taylor White nun noch einen Grund, sich für Volvo Trucks zu entscheiden: Mit Hilfe des neuen und riesigen Uptime Centers in der Volvo Trucks Unternehmenszentrale in Greensboro in North Carolina spart AMX Zeit und Geld und verbessert sogar die Fahrerbindung.

Wie in jedem großen Fuhrpark gibt es auch bei den Lkw von AMX gelegentlich mechanische Störungen, bei denen das Unternehmen laut Taylor White auf die Dienste des Uptime Centers zurückgreift. Ein Vorfall, der sich erst kürzlich ereignete, hat ihn daran erinnert, wie sehr er auf diese Dienste vertraut und wie wichtig sie für die Tätigkeit von AMX sind.

Ein Fahrer war im Fernverkehr unterwegs, als sein Lkw ein Getriebeproblem anzeigte, woraufhin sofort eine E-Mail an AMX geschickt und eine Fallnummer beim Uptime Center angelegt wurde. Ein Mitarbeiter des Volvo Action Service notierte sich den Standort des Fahrzeugs und rief den nächstgelegenen Händler wegen des benötigten Teils an, das aber nicht vorrätig war und erst in einer Woche geliefert werden konnte. Daraufhin versuchte es der Mitarbeiter erneut und fand einen Händler, der nur 10 Meilen weiter entfernt war und das benötigte Teil auf Lager hatte. Ein paar Stunden später war der Fahrer wieder auf Achse.

„Das hat uns fünf Ausfalltage erspart. Die Entscheidung des Uptime Centers, es bei einem anderen Händler zu versuchen, hat nicht viel gekostet und war genau richtig“, sagt Taylor White.

Noch vor wenigen Jahren konnte ein mechanischer Defekt einen Fahrer tagelang festsetzen. Damals wurden nicht nur Liefertermine verpasst, sondern AMX entstanden auch zusätzliche Kosten für Hotelübernachtungen, Reparaturen und entgangene Aufträge.

Wenn man mich fragt, welche Marke am zuverlässigsten ist, sage ich ohne nachzudenken Volvo.

Taylor White

Vice President Alabama Motor Express

Hinzu kommt, dass Fahrer zum Abwandern neigen, wenn sich Ausfälle häufen. Doch die Fahrerfluktuation bei AMX liegt in der Regel mindestens zehn Prozent unter dem Branchenschnitt. 

„Mann kann es gar nicht genug betonen. Ausmaß und Kosten von Ausfällen lassen sich nur schwer beziffern“, sagt Taylor White.

Bei Volvo Trucks weiß man, dass Transportfirmen Geld verlieren, wenn ihre Räder nicht rollen. Deshalb sind die VAS-Mitarbeiter des Uptime Centers rund um die Uhr erreichbar – an sieben Tagen der Woche, 365 Tage im Jahr. Pro Monat bearbeitet das Uptime Center fast 20.000 Fälle – Tendenz steigend, da immer mehr Dienste hinzukommen. Pro Monat nehmen die Mitarbeiter rund 18.000 Anrufe entgegen und rufen etwa 28.000 Mal an.

 

Taylor und Collins White

Taylor White (links) und sein Bruder Collins teilen sich die Position des Vice President von Alabama Motor Express.

Die Ferndiagnose macht Fahrer auf aktuelle mechanische Störungen aufmerksam und erinnert sie an fällige Inspektionen. Im Notfall werden die VAS-Mitarbeiter aktiv. Sie beschaffen Fuhrparkdaten und ermitteln den aktuellen Standort des Fahrzeugs sowie den nächstgelegenen Händler. 

Die neue Technik sei spannend, sagt Taylor White und fügt hinzu, dass er den detaillierten Informationsaustausch zwischen Lkw und Ferndiagnoseplattform als Meilenstein für die gesamte Speditionsbranche betrachtet.

„Dadurch entfällt jegliche Fehlertoleranz. Außerdem müssen sich die Beteiligten nicht mehr allein darauf verlassen, was der Fahrer erzählt. Stattdessen sehen sie schwarz auf weiß, was los ist.“

Dass auch das Nachhalten des Istzustands leichter geworden sind, ist der Online-Serviceplattform ASIST von Volvo zu verdanken, auf der alle Phasen vom Auftreten der Störung bis zur Wiederaufnahme der Fahrt protokolliert werden. 

„Ohne ASIST ließe sich nur schwer sagen, ob wir unsere Sache gut machen oder nicht. Das System merkt sich jedes Detail, und wenn noch Fälle offen sind, können wir uns das dort ansehen. Kein Fahrzeug wird jemals vergessen.“

Während Volvo Trucks seine Dienstleistungen ausweitet, expandiert auch AMX. White geht davon aus, dass dieser Trend anhalten wird. Für ihn hat die Partnerschaft von AMX und Volvo Trucks großen Anteil am Erfolg seines Unternehmens. 

„Was wir machen, machen wir gut, und genau darauf kommt es an. Der Support und die Produkte, die wir bekommen, können es mit unserer eigenen Performance aufnehmen, und das freut uns“, so Taylor White.

 

Volvo Trucks Uptime Center

Das Volvo Trucks Uptime Center in Greensboro, North Carolina, arbeitet rund um die Uhr und nimmt pro Monat rund 18.000 Anrufe entgegen.

VOLVO TRUCKS UPTIME CENTER

Standort: Greensboro, North Carolina

Eröffnet: 2014

Belegschaft: Das Center beschäftigt 40 VAS-Mitarbeiter. Die Mitarbeiter sind rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Zum Uptime-Team gehören auch so genannte Product Reliability Engineers, die für Diagnosen und die Erstellung von Serviceinformationen und Tools für die Händler zuständig sind und dafür sorgen, dass man sich um Probleme kümmert. Hinzu kommen Mitarbeiter für den Händler-Support sowie Teilespezialisten.

Fälle: Pro Monat nehmen die Mitarbeiter rund 18.000 Anrufe entgegen und rufen etwa 28.000 Mal an. Bei mehr als 13.000 davon ging es um Telematikfälle oder die planmäßige Wartung.

Kostenlos: Bei Neufahrzeugen, die in Nordamerika erworben wurden, ist der Support durch das Uptime Center die ersten zwei Jahre kostenlos.

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