Sechs Tipps, die Sie beim Kauf eines Lkw für den städtischen Verteilerverkehr beherzigen sollten

Die Vielfalt der Auswahlmöglichkeiten für den städtischen Verteilerverkehr mag verwirrend erscheinen, doch das muss nicht so sein. Tobias Bergman, Produktmanager bei Volvo Trucks, nennt sechs Aspekte, die Sie berücksichtigen sollten.

Volvo FE in enger Gasse

Innenstädte können Lkw vor besondere Herausforderungen stellen. Bei der Fahrzeugwahl sollte dieser Umstand berücksichtigt werden.

Bei der Wahl eines Fahrzeugs für den städtischen Verteilerverkehr gibt es einiges zu berücksichtigen – zum Beispiel wofür, wo und wie lange es eingesetzt werden soll.

Tobias Bergman

Tobias Bergman, Produktmanager bei Volvo Trucks.

Die Volvo Trucks Modelle FL, FE und FM sind für die unterschiedlichen Anforderungen des Verteilersegments konzipiert, and alle drei können exakt auf die jeweiligen Kundenwünsche abgestimmt werden. Doch die große Vielfalt an Auswahlmöglichkeiten kann auch verwirrend sein. Noch komplizierter macht es die Tatsache, dass das Kerngeschäft vieler Kunden in diesem Segment nicht unbedingt die Logistik ist.

„Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass es sich bei vielen der Firmen, die Lkw für städtische Verteileraufgaben kaufen, nicht in erster Linie um Logistikbetriebe handelt. Das sind zum Beispiel Bäckereien oder Umzugsfirmen mit einem anderen geschäftlichen Schwerpunkt. Vielleicht haben diese Betriebe vorher Lieferwagen benutzt und sind jetzt am größeren Platzangebot und an der Vielseitigkeit eines Lkw interessiert“, sagt Tobias Bergman, Produktmanager bei Volvo Trucks.

Seine Empfehlung? „Denken Sie über ihre aktuellen und künftigen Anforderungen nach. Das müssen Sie allerdings nicht alleine tun. Bei der Suche nach dem richtigen Fahrzeug und der passenden Finanzierung ist Ihr Volvo Trucks Händler Ihnen gerne behilflich.“

Stadtbild.

Vorausplanen
Ein Lkw, der genau auf seine Aufgabe zugeschnitten ist, kann die Betriebskosten senken. Doch ein vielseitigeres Fahrzeug mit geringerem Spezialisierungsgrad erzielt oft einen höheren Wiederverkaufspreis. Wägen Sie das Für und Wider eines exakt spezifizierten Fahrzeugs gegeneinander ab, wenn Sie wissen, dass Sie Ihren Fuhrpark in ein paar Jahren aufrüsten müssen oder Ihre Aufgaben sich wahrscheinlich ändern werden.

1. Abgasvorschriften bedenken
In den meisten Städten werden die Lärm- und Abgasvorschriften immer strenger. Diese Vorschriften können sich sowohl auf die Fahrzeugwahl als auch auf das Kaufmodell auswirken. Um Ihren Betrieb zukunftssicher zu machen, kann Ihnen Volvo Trucks beim Kauf eines Neufahrzeugs oft eine Rückkaufoption anbieten. Alternativ dazu kann auch ein Leasingvertrag eine smarte Möglichkeit sein.

2. Durchblick behalten
Lkw mit kleinen Rädern und direkter Sicht ermöglichen dem Fahrer einen besseren Überblick über sein Umfeld. In Städten mit engen Gassen und in Bereichen mit vielen Radfahrern und Fußgängern ist dies ein wichtiger Sicherheitsaspekt. In manchen Städten gelten sogar diesbezügliche Vorschriften für Lkw. Dieses Thema sollte man im Blick behalten.

3. Wann und wo wird be- und entladen?
Ein wichtiger Aspekt ist auch die Frage, wann und wie oft die Fahrzeuge be- und entladen werden müssen. Im städtischen Verteilerverkehr kann es vorkommen, dass Fahrer alle zwei- bis dreihundert Meter aus- und einsteigen müssen. Ein niedriger Einstieg kann Zeit sparen und vor Berufskrankheiten schützen. Ein kompaktes Fahrzeug ist auch dann vorteilhaft, wenn kleine Geschäfte in der Innenstadt beliefert werden, die oft nur kleine Zufahrten und Laderampen haben.

4. Wie steht es um die Manövrierbarkeit?
Je kleiner das Fahrzeug, desto leichter lässt es sich lenken. Beim Rangieren im Bereich von Laderampen und beim Fahren in engen Gassen spielt dieser Aspekt eine entscheidende Rolle. Es gibt keine Norm, die vorschreibt, wie groß Laderampen sein müssen. Grundsätzlich gilt, dass ein größeres Fahrzeug kein Problem darstellen dürfte, wenn das Beladen in Großdepots erfolgt. Im Gegensatz dazu kann das Beliefern kleinerer Geschäfte bedeuten, dass man steile Rampen oder enge Gassen bewältigen muss.

5. Langstreckenprofil nutzen
Wenn das Fahrzeug auch im Überlandverkehr eingesetzt wird, ist ein größerer und vielseitigerer Lkw oft die beste Option. Auf längeren Strecken brauchen Fahrer Platz zum Ruhen. Optionen wie Dynafleet oder ein festes Navigationssystem helfen dem Fahrer im Fernverkehr zudem bei der Orientierung und sparen Kraftstoff. Außerdem findet man für ein größeres und komfortableres Fahrzeug leichter einen Fahrer.

Das Volvo Trucks Sortiment für den städtischen Verteilerverkehr

VOLVO FL: Geeignet für den städtischen Verteilerverkehr, leichte Baustellenaufgaben und die Abfallentsorgung. GFG 10-18 Tonnen, GZG bis zu 25 Tonnen.

VOLVO FE: Geeignet für den regionalen und städtischen Verteilerverkehr, leichte Baustellenaufgaben und die Abfallentsorgung. GFG 18-26 Tonnen, GZG bis zu 44 Tonnen.

VOLVO FM: Geeignet für den Verteilerverkehr, Baustellenaufgaben und Autotransporte. GFG 18-46 Tonnen, GZG bis zu 100 Tonnen.

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