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Wie man mit Teenagern über Verkehrssicherheit spricht

Volvo Lkw
2026-03-09
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Verkehrssicherheit ist ein Thema, das jeden betrifft. Viele Teenager sind sich jedoch der Risiken im Straßenverkehr nicht immer vollständig bewusst. Die neueste Kampagne von Volvo Trucks, „Sehen und gesehen werden“, zielt darauf ab, diese Herausforderung anzugehen.

„Vielen von uns nicht vielleicht gar nicht bewusst, dass die Fahrer von Lkw uns gar nicht so gut sehen wie wir ihre Fahrzeuge“, sagt Anna Wrige Berling, Traffic and Product Safety Director bei Volvo Trucks. „Das Ziel der Initiative Sehen und gesehen werden ist es, die Öffentlichkeit für diese Herausforderungen zu sensibilisieren. Wir müssen unser Verhalten entsprechend anpassen und die Koexistenz von Lkw und anderen Verkehrsteilnehmern sicherer gestalten. 

Vielen von uns nicht vielleicht gar nicht bewusst, dass die Fahrer von Lkw uns gar nicht so gut sehen wie wir ihre Fahrzeuge.

Warum sind Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr besonders gefährdet?

Laut der Weltgesundheitsorganisation sind Verkehrsunfälle die häufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 29 Jahren.[1] Viele Jugendliche sind noch nie ein Auto gefahren, geschweige denn saßen hinter dem Steuer eines Lastwagens. Deswegen sind sie sich möglicherweise der Risiken nicht bewusst, denen sie ausgesetzt sind, wenn sie sich im Straßenverkehr aufhalten und ungewollt in gefährliche Situationen geraten.

Beispielsweise könnten sie beim Überqueren einer Straße durch ihre Telefone abgelenkt sein oder unwissentlich in den toten Winkel eines Fahrers geraten. Sie könnten fälschlicherweise annehmen, dass ein Lkw-Fahrer sie sieht und anhält.

„Das sind genau die Annahmen und Herausforderungen, mit denen sich das Sehen und gesehen werden Schulungsmodul auseinandersetzen will“, sagt Anna. „Es ist einfach und intuitiv zu bedienen und bietet interaktive Lektionen, die auf Themen eingehen, die für Teenager besonders relevant sind.“

Die Gesamtbotschaft von Sehen und gesehen werden ist universell und gilt für alle Altersgruppen. Um jedoch auch jüngere Menschen anzusprechen, wird die Kernbotschaft in einem Online-Schulungsmodul vermittelt, das sich speziell an Schüler und Jugendliche richtet. Es ist auf der Website von Volvo Trucks verfügbar und kann entweder selbstständig bearbeitet oder von Lehrern im Unterricht eingesetzt werden.

Mithilfe eines neuen Online-Schulungsmoduls will „Sehen und gesehen werden“ Jugendliche für die Sicherheitsrisiken im Umfeld von Lkw sensibilisieren.
Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass manche Unfälle dadurch verursacht werden, dass Lkw-Fahrer andere Verkehrsteilnehmer übersehen und dass Radfahrer und Fußgänger die Absichten eines Lkw-Fahrers falsch einschätzen.

Warum Kampagnen wie Sehen und gesehen werden nötig sind

Die Inspiration für die Kampagne kam ursprünglich aus Gesprächen mit Radfahrern und anderen gefährdeten Verkehrsteilnehmern über Verkehrssicherheit. Durch die Untersuchung und Analyse realer Verkehrsunfälle mit schweren Lkw hat Volvo Trucks ein tiefes Verständnis dafür erlangt, warum und wie Unfälle passieren, und kann dadurch Maßnahmen zu deren Vermeidung entwickeln.

„Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass manche Unfälle dadurch verursacht werden, dass Lkw-Fahrer andere Verkehrsteilnehmer übersehen und dass Radfahrer und Fußgänger die Bewegungen des Lkw und die Absichten des Fahrers falsch einschätzen“, sagt Anna. „Beispielsweise ist Radfahrern möglicherweise nicht bewusst, dass die Fahrer sie möglicherweise nicht gut sehen, wenn sie sich zu nahe an der Beifahrerseite des Lkw befinden.“ Ein abbiegender Lkw könnte zum Beispiel auch den Anschein erwecken, als würde er geradeaus fahren, obwohl er in Wirklichkeit eine weite Kurve fährt.“

Diese Erkenntnisse veranlassten Volvo Trucks dazu, die Initiative Stoppen, Schauen, Winken ins Leben zu rufen. Ziel es ist, kleine Kinder im richtigen Verhalten im Umgang mit Lkw zu schulen. Sehen und gesehen werden wurde ursprünglich für Radfahrer konzipiert, wurde aber mittlerweile auch auf Fußgänger ausgeweitet, da die Kernbotschaft auch für sie relevant ist.

 

Wie das öffentliche Bewusstsein zur Verkehrssicherheit beiträgt

Als Hersteller leistet Volvo Trucks seinen Hauptbeitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit durch seine Fahrzeuge. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung passiver und aktiver Sicherheitssysteme, die sowohl Fahrer als auch andere Verkehrsteilnehmer schützen. Volvo Trucks hat sich jedoch auch zum Ziel gesetzt, über seine Fahrzeuge hinaus zur Verbesserung der allgemeinen Sicherheit beizutragen.

„Öffentliche Sensibilisierungskampagnen wie Sehen und gesehen werden sollen unsere übrigen Sicherheitsmaßnahmen ergänzen“, sagt Anna. „Unsere aktiven Sicherheitssysteme sollen den Fahrer unterstützen und ihm dabei helfen, Unfälle mit anderen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden.

Beispielsweise kann unsere Seitenkamera helfen, beim Abbiegen Radfahrer und Fußgänger zu erkennen. Wenn sich aber auch Fußgänger und Radfahrer der Schwierigkeiten bewusst sind, mit denen Autofahrer bei deren Wahrnehmung konfrontiert sind, wird sich die allgemeine Verkehrssicherheit verbessern. „Auf diese Weise können wir alle zusammen unsere Straßen sicherer machen.“

[1] „Globaler Statusbericht zur Verkehrssicherheit 2023“, Weltgesundheitsorganisation, 13. Dezember 2023, https://www.who.int/publications/i/item/9789240086517

Wie nutzt man „Sehen und gesehen werden“?

Das neue Sehen und gesehen werden Trainingsmodul für junge Menschen ist jetzt online verfügbar und kann in etwa 20 Minuten absolviert werden. Wenn Sie Lehrer sind, können Sie auch Schulungsmaterial herunterladen.

 

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