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Kraftstoffkosten senken mit überarbeitetem I-See

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Das selbstlernende I-See ist ab sofort mit Cloud-basierten Kartendaten erhältlich, wodurch sich das System für noch mehr Situationen eignet, was wiederum dem Funktionsumfang, den Fahreigenschaften und vor allem den Kraftstoffkosten zugute kommt.
Das kartengestützte I-See bietet eine bessere Abdeckung und einen erweiterten Funktionsumfang.

Seit seiner Einführung im Jahr 2012 hilft I-See von Volvo Trucks Fahrern dabei, an Steigungen Kraftstoff zu sparen, indem das System die Topografie analysiert und den passenden Gang und die optimale Geschwindigkeit wählt. Nun wurde das Selbstlernsystem nochmals erweitert, und zwar um Cloud-basierte Kartendaten.

„Da alle Kartendaten in der Cloud gespeichert sind, muss das neue I-See immer nur die Daten herunterladen, die es gerade braucht“, sagt Johan Axelsson, Powertrain Control Systems, Volvo Trucks. „Das sorgt dafür, dass die Karten immer auf dem neuesten Stand und genauer sind. Außerdem hat es zur Folge, dass auch für kleinere Straßen Daten abrufbar sind.“

VERBESSERUNGEN
Ein Vergleich mit der Vorgängerversion von I-See

  • Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs um einen weiteren Prozentpunkt
  • Bessere Abdeckung
  • Geschmeidigeres Fahrerlebnis
  • Automatische Systemaktualisierung (kein Werkstattaufenthalt notwendig)
  • Rückgriff auf das alte I-See für den Fall, dass die Straße nicht in der Karte enthalten ist oder die Verbindung zum Server ausfällt


Bislang eignete sich I-See vor allem für Autobahnfahrten im Fernverkehr. Doch aufgrund der größeren Verfügbarkeit von Kartendaten kann die neue Version auch anderswo genutzt werden.
Dank der verbesserten Abdeckung und des erweiterten Funktionsumfangs von I-See lässt sich der Kraftstoffverbrauch um einen weiteren Prozentpunkt reduzieren. Zu den sonstigen Verbesserungen gehört das verbesserte Zusammenspiel mit dem Abstandsregeltempomat, das präzisere Schaltvorgänge ermöglicht.

„Wenn du mit dem überarbeiteten I-See unterwegs bist, fällt dir vor allem das verbesserte Fahrverhalten auf“, fügt Johan Axelsson hinzu. „Die Schaltvorgänge wirken präziser und sind besser vorhersehbar, und man kann länger rollen lassen. Außerdem kann man wegen der verbesserten Einbindung sogar hinter anderen Fahrzeugen herfahren und trotzdem von den Verbrauchsoptimierungen des Systems profitieren.“

  1. Schwung holen
    Da I-See weiß, dass eine Steigung bevorsteht, beschleunigt das Fahrzeug und bleibt länger in einem höheren Gang.
  2. Herunterschalten vermeiden
    Durch das Verhindern unnötiger Gangwechsel macht I-See das Bergauffahren geschmeidiger und sparsamer.
  3. Geschwindigkeitsdrosselung auf der Kuppe
    Wenn sich das Gefälle nähert, verhindert I-See, dass das Fahrzeug unnötig beschleunigt.
  4. Rollenlassen vor dem Gefälle
    Um Energie zu sparen und die Bremswirkung zu verringern, kuppelt I-See unmittelbar vor dem Gefälle vorübergehend den Antriebsstrang aus.
  5. Bergabbremsung kontrollieren
    I-See weiß, wo ein Gefälle endet und das nächste beginnt. Je nach Bedarf betätigt das System die Bremsen zugunsten größtmöglicher Effizienz.
  6. Vorbereitung auf den nächsten Anstieg
    Wenn die nächste Steigung bevorsteht, lässt I-See das Fahrzeug rollen, um Schwung zu holen und an Tempo zu gewinnen.